Liebe Kund*innen,
dem Januar wird manchmal nachgesagt, dass er sich lang, dunkel und etwas schwer anfühle. Noch sind auch die Tage recht kurz und so manche Nacht ist frostig-kalt. Vom sogenannten “Januar-Blues“ ist dann oftmals die Rede, der sich auch mal auf die Stimmung niederlegen kann. Vielleicht blinzelt Ihr bereits mit Vorfreude in Richtung Frühling? Genau jetzt kann Essen guttun, das nicht belastet, sondern belebt. Frisch, leicht und voll mit Vitaminen.
Ein richtiges Allround-Talent dafür ist der Chicorée. Gerade dann, wenn draußen wenig wächst, bringt er Frische auf den Teller. Seinen leicht bitteren Geschmack mag nicht jede*r – dabei ist dieser kein Zufall: Bitterstoffe regen Verdauung und Kreislauf an und helfen so dem Körper, nach der meist üppigen Küche zum Jahreswechsel wieder in Balance zu kommen.
Nicht nur die gesunden Inhaltsstoffe machen den Chicorée so besonders – auch die Art, wie er wächst und angebaut wird, ist nicht alltäglich und vielen gar nicht bekannt. Seine Geschichte beginnt draußen auf dem Feld, wo im Sommer kräftige Wurzeln wachsen. Gegessen wird davon aber noch nichts, denn das Besondere passiert erst später: Im Herbst werden die dicken Wurzeln von ihren Blättern befreit und geerntet, bevor sie im Dunkeln bei kühlen Temperaturen in Sand gesteckt und zum Austreiben gebracht werden. Denn ohne Licht bildet der Chicorée kein Grün, bleibt hell, zart und angenehm knackig. So erlebt unser Winterheld gewissermaßen zwei Leben – einmal als Wurzel und ein zweites Mal als köstliche Salatknospe. Erstaunlich, oder?
Kommt gut durch die letzten Januar-Tage,
Euer Team von LOTTA KAROTTA