Liebe Kund*innen,
gute Lebensmittel beginnen lange vor dem Einkauf: beim Saatgut, auf dem Acker, bei den Menschen, die unsere Lebensmittel erzeugen, und beim verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Klima. Lebensmittel haben ihre Kosten und ihren Wert. Allderings spiegeln sich diese nicht immer auf dem Preisschild wieder.
In der konventionellen Produktionskette entstehen beispielsweise Folgekosten, die nicht an der Kasse bezahlt werden, sondern später von anderen getragen werden müssen – etwa durch belastetes Trinkwasser, Umweltschäden oder auch niedrige Löhne bei den Landwirt*innen. Diese sogenannten externen Kosten tauchen zwar nicht auf dem Kassenzettel auf, belasten allerdings öffentliche Haushalte und Gesundheitssysteme. Dadurch, dass diese Kosten nicht im Produktpreis enthalten sind, werden umweltschädliche Produktions- und Konsummuster indirekt sogar gefördert.
Der ökologische Landbau geht einen anderen Weg. Hier werden die Kosten sichtbar und von Anfang an mitgetragen. Mit Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide, schützt ökologische Landwirtschaft Böden und Wasser und arbeitet innerhalb natürlicher Kreisläufe. Die Kosten für Umwelt- und Ressourcenschutz sind hier Teil des Systems und damit im Preis enthalten. Bio-Lebensmittel kosten etwas mehr, leisten dafür aber auch mehr und tragen Kosten, die sonst auf die Allgemeinheit abgewälzt würden. Bio ist deshalb nicht teurer, sondern fairer kalkuliert.
Der günstige Preis vieler konventioneller Lebensmittel verschleiert letztlich nur die langfristigen Auswirkungen. Wichtig ist es deshalb, dass nachhaltig produzierte und gesunde Lebensmittel für alle bezahlbar werden. Denn der notwendige Wandel kann nicht allein von Einzelnen getragen werden. Wer dennoch einen Beitrag leisten möchte, kann mit dem eigenen Ernährungs- und Konsumverhalten eine nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft unterstützen.
Bleibt gesund!
Euer Team von LOTTA KAROTTA
Werdet Blühpat*innen und unterstützt so die Biodiversität in eurer Region!